Körperkerntemperatur und Hitzetraining




Die Körperkerntemperatur, im Kontext von Ausdauersportarten, bezieht sich auf die innere Temperatur des Körpers eines Athleten. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung verschiedener physiologischer Prozesse während des Trainings. Mit MATS kannst du die aufgezeichneten Daten des CORE Body Sensors visualisieren und so Korrelarationen zu anderen Parametern, bspw. Herzfrequenz oder Leistung, identifizieren.


Während Ausdaueraktivitäten erzeugt der Körper Wärme als Ergebnis von Stoffwechselprozessen und Muskelkontraktionen. Um eine optimale Leistung aufrechtzuerhalten und Überhitzung zu verhindern, stützt sich der Körper auf Mechanismen wie Schwitzen und Wärmeabgabe über die Haut. Das Überwachen der Körperkerntemperatur ist von entscheidender Bedeutung, da übermäßig hohe Temperaturen zu hitzebedingten Erkrankungen wie Hitzschlag führen können.

Nähern sich Sportler einer kritischen Körperkerntemperatur, kann die Leistung beeinträchtigt werden und die Gefahr gesundheitlicher Risiken steigt an. Athleten verwenden verschiedene Methoden, um die Körperkerntemperatur zu messen, wie zum Beispiel schluckbare Temperaturkapseln oder tragbare Sensoren.

Hitzetraining, auch als Hitzegewöhnung oder -anpassung bekannt, ist eine Trainingsmethode bei der Sportler sich bewusst heißen und feuchten Bedingungen während des Trainings aussetzen. Diese Praxis hilft dem Körper, effizienter Wärme abzugeben und die Ausdauerleistung in heißen Umgebungen zu verbessern. Es erhöht die Schweißrate und verbessert die allgemeine Hitzetoleranz.

 

Zusammenfassend ist das Überwachen der Körperkerntemperatur im Ausdauersport wesentlich, um die Leistung zu optimieren und die Sicherheit der Athleten zu gewährleisten. Das Festlegen eines Schwellenwerts für die kritische Körperkerntemperatur hilft Athleten, ihre Grenzen abzuschätzen, während das Hitzetraining ihre Fähigkeit verbessert, unter heißen Bedingungen zu performen, indem es die Wärmeabgabemechanismen verstärkt.

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